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Wissenswertes über die Sonne

  
 

Als strahlende Energiequelle ist die Sonne ein positives Stimulans für die Psyche. Zu den negativen zählen Schädigungen und vorzeitige Alterung der Haut. Deshalb: Nur wer sich gut schützt und der Sonne mit Respekt begegnet, macht sie sich zur Freundin.

Der einzig positive Effekt der Sonne ist die Erzeugung von Vitamin D3 in der Haut. Aber mal abgesehen davon: Ist die Sonne nicht auch eine Verbündete unserer Seele? Wenn sie vom Himmel strahlt, scheint alles viel leichter. Zentnerlasten auf dem Herzen verlieren an Gewicht, der stets missgelaunte Nachbar offenbart plötzlich seine positiven Seiten, und selbst Probleme am Arbeitsplatz scheinen sich wie durch Zauberhand in Luft aufzulösen.

Aber vergessen wir nicht die Schattenseiten der Sonne. Sie offenbaren sich in Form von vorzeitiger Alterung der Haut wie auch Schädigungen, die bis zum Hautkrebs führen können.

Fragt man sich, warum so viele Menschen die Strapazen des Braunwerdens auf sich nehmen, kommt man zum Schluss, dass noch etwas mitspielt, das gefährlicher als die Sonne ist: die Eitelkeit. Angestachelt wird sie durch das vorherrschende Schönheitsideal, das uns suggeriert: Braune Haut ist jugendlich, schön, begehrenswert und Ausdruck von Wohlstand. In Wirklichkeit ist genau das Gegenteil der Fall. Bräunung ist eine begrenzte Schutzfunktion der Haut, die immer dann aktiviert wird, wenn sie mit der Sonnenstrahlung fertig werden muss.

Die goldenen Regeln, um die Sonne unbeschwert genießen zu können:   
1. Sonnenschutzmittel großzügig 30 Minuten vor dem Aufenthalt im Freien auftragen. Sonnenschutzmittel sind ein Muss. Sie geben der Haut die Zeit, ihren Eigenschutz aufzubauen und Melanin zu bilden.

2. Springen Sie über Ihren eigenen Schatten und legen Sie sich, zumindest am Anfang des Urlaubs, nie direkt an die Sonne. Auch unter dem Sonnenschirm wird man braun und die Bräune hält länger. Sand und Wasser reflektieren das Sonnenlicht, so dass noch rund 50% ankommt.

3. Mittagszeit ist Siestazeit. Zwischen 11 und 15h brennen die sonnenbrandauslösenden UVB Strahlen bis zu 150x stärker als morgens und abends.

4. Nach der Sonne die Haut schonend reinigen und eincremen. Vor dem Schlafengehen nochmals After Sun oder Körperlotion auftragen.

5. Leisten Sie sich für diesen Sommer eine neue, modische Sonnenbrille, einen schönen (und bequemen!) Sonnenhut sowie ein schützendes Sonnenhemd aus dicht gewobener Baumwolle mit langen Ärmeln. Mit dieser Neuanschaffung investieren Sie in Ihre Gesundheit.

6. Trinken Sie viel! Die Sonne trocknet aus. Sowohl die Haut als auch den Organismus. Füllen Sie die Wasserreservoirs Ihres Körpers wieder auf, indem Sie 2-3 Liter Wasser und Fruchtsaft trinken.

7. Lichtschutz für jeden Tag! Selbst wenn man sich nicht demonstrativ der Sonne aussetzt, die UV-Strahlung und damit der Grund für vorzeitige Hautalterung ist tagsüber immer vorhanden. Deshalb ist die tägliche Verwendung von Pflegeprodukten mit Lichtschutzfaktor die beste Vorbeugung gegen Falten (Empfehlung SPF12 oder 15).

Was Sie sonst noch über die Sonne wissen sollten:

Akne und unreine Haut werden durch die Sonne nicht geheilt, sondern bloß verdeckt. Durch die Einwirkung der UV-Strahlen verdickt sich die Oberhaut und wird trockener. So entsteht der Eindruck, Unreinheiten seien verschwunden. Sobald die Bräune aber nachlässt, kommen die Unreinheiten wieder an die Oberfläche, oft stärker als vor dem Sonnenbad.

Solarium: Sowohl die Schweizer Krebsliga wie auch das Bundesamt für Gesundheit raten von Solariumbesuchen ab. Der Grund? In Solarien werden vor allem UVA Strahlen eingesetzt, die die Haut zwar bräunen, aber auch schneller altern lassen und mitunter sogar Krebs fördernd wirken. Wer glaubt, die Haut im Solarium auf das Sonnenbaden vorbereiten zu können, irrt: Sie bleibt auf UVB Strahlung und damit auf Sonnenbrand anfällig!!! Gehen Sie mit Ihrem persönlichen Sonnenkonto sparsam um und verschwenden Sie es nicht auch noch im Solarium.

Vitaminreiche Ernährung hilft der Haut, besser mit UV-Strahlen fertig zu werden, besonders die Vitamine C, E und A (in Früchten, Fische und Gemüse). Auch Betakarotin (in Rüebli, Tomaten) und essenzielle Fettsäuren (Olivenöl) helfen der Haut, freie Radikale besser unschädlich zu machen.

Kinder unter 3 Jahren gehören überhaupt nicht an die Sonne. Ältere Kinder nur mit speziellem Schutz, Sonnenbrille, Hut und T-Shirt. Achtung: Dermatologen sind der Ansicht, dass 80% der Sonnenschäden der Haut bereits vor dem 18. Lebensjahr entstehen.

  
 

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