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Wissenswertes über die Sonne
Als strahlende Energiequelle ist die Sonne ein positives Stimulans für die Psyche. Zu den negativen zählen Schädigungen und vorzeitige Alterung der Haut. Deshalb: Nur wer sich gut schützt und der Sonne mit Respekt begegnet, macht sie sich zur Freundin. Der einzig positive Effekt der Sonne ist die Erzeugung von Vitamin D3 in der Haut. Aber mal abgesehen davon: Ist die Sonne nicht auch eine Verbündete unserer Seele? Wenn sie vom Himmel strahlt, scheint alles viel leichter. Zentnerlasten auf dem Herzen verlieren an Gewicht, der stets missgelaunte Nachbar offenbart plötzlich seine positiven Seiten, und selbst Probleme am Arbeitsplatz scheinen sich wie durch Zauberhand in Luft aufzulösen. Aber vergessen wir nicht die Schattenseiten der Sonne. Sie offenbaren sich in Form von vorzeitiger Alterung der Haut wie auch Schädigungen, die bis zum Hautkrebs führen können. Fragt man sich, warum so viele Menschen die Strapazen des Braunwerdens auf sich nehmen, kommt man zum Schluss, dass noch etwas mitspielt, das gefährlicher als die Sonne ist: die Eitelkeit. Angestachelt wird sie durch das vorherrschende Schönheitsideal, das uns suggeriert: Braune Haut ist jugendlich, schön, begehrenswert und Ausdruck von Wohlstand. In Wirklichkeit ist genau das Gegenteil der Fall. Bräunung ist eine begrenzte Schutzfunktion der Haut, die immer dann aktiviert wird, wenn sie mit der Sonnenstrahlung fertig werden muss.
Die goldenen Regeln, um die Sonne unbeschwert genießen zu können:
Was Sie sonst noch über die Sonne wissen sollten: Akne und unreine Haut werden durch die Sonne nicht geheilt, sondern bloß verdeckt. Durch die Einwirkung der UV-Strahlen verdickt sich die Oberhaut und wird trockener. So entsteht der Eindruck, Unreinheiten seien verschwunden. Sobald die Bräune aber nachlässt, kommen die Unreinheiten wieder an die Oberfläche, oft stärker als vor dem Sonnenbad. Solarium: Sowohl die Schweizer Krebsliga wie auch das Bundesamt für Gesundheit raten von Solariumbesuchen ab. Der Grund? In Solarien werden vor allem UVA Strahlen eingesetzt, die die Haut zwar bräunen, aber auch schneller altern lassen und mitunter sogar Krebs fördernd wirken. Wer glaubt, die Haut im Solarium auf das Sonnenbaden vorbereiten zu können, irrt: Sie bleibt auf UVB Strahlung und damit auf Sonnenbrand anfällig!!! Gehen Sie mit Ihrem persönlichen Sonnenkonto sparsam um und verschwenden Sie es nicht auch noch im Solarium. Vitaminreiche Ernährung hilft der Haut, besser mit UV-Strahlen fertig zu werden, besonders die Vitamine C, E und A (in Früchten, Fische und Gemüse). Auch Betakarotin (in Rüebli, Tomaten) und essenzielle Fettsäuren (Olivenöl) helfen der Haut, freie Radikale besser unschädlich zu machen. Kinder unter 3 Jahren gehören überhaupt nicht an die Sonne. Ältere Kinder nur mit speziellem Schutz, Sonnenbrille, Hut und T-Shirt. Achtung: Dermatologen sind der Ansicht, dass 80% der Sonnenschäden der Haut bereits vor dem 18. Lebensjahr entstehen.
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